Übersichtskarte

Reisevorbereitung und Planung

Samstag, 02.08.2014

Dies ist der erste Eintrag in meinem neuen Blog. In Zukunft werde ich hier über meine Erlebnisse berichten.

Wir haben schon seit langen geplant eine Reise in die USA zu unternehmen. Wir sind eine Familie mit zwei schon fast erwachsenen Kinder, die zu unserer Freude mit uns diese Reise erleben wollen.    

Von den ersten Gedanken bis jetzt sind ca. 8 Jahre vergangen. Die meiste Zeit diente zum Ansparen des notwendigen Kleingelds, die konkreten  Reiseplanungen laufen seit Ende 2013. Relativ schnell waren wir uns einig, dass es der Westen sein sollte. Ausschlaggebend waren auch die Erfahrungen von einigen unserer Bekannten. Nun haben wir uns mit Hilfe von Googlemaps an die konkrete Routenplanung gemacht. Hilfreich war auch der Reisefuehrer USA Westen von Reise Know How und die vielen Beitraege im Netz.

Nach einigen Variationen stand dann endlich die Route im groben fest. START Los Angeles ueber den Highway Nr.1 nach San Francisco, Yosemite NP, Death Valley, Las Vegas, Bryce Canyon, Grand Canyon, Palm Springs und dann wieder LA. 

Mit Hilfe von Google maps haben wir die Tagesetappen ausgewaehlt und in den jeweiligen Orten mit Booking.com die Uebernachtungen gebucht. Da es in den USA ueblicherweise Zimmer mit zwei Doppelbetten gibt, konnten wir unsere Reisekasse etwas schonen. Mal sehen wie sich unsere Jungs im Doppelbett vertragen. Vorsichtshalber sind vier Paar Ohrenstoepsel im Reisegepaeck.

Auch die Fluege haben wir schon im letzten Dezember gebucht. Mit Air France geht es von Paris direkt nach LA, der Rueckflug wird zu meiner Freude mit einem A380 sein.

Nun kann es aber endlich los gehen. In einigen Tagen ist es soweit.

 

Ankunft Los Angeles

Sonntag, 17.08.2014

Nun endlich hat unsere Reise begonnen. Wir starteten gegen 3,00 Uhr zum Flughafen. Wir sind mit der Air France geflogen und sind in Paris in die Boing 777 nach LA eingestiegen.Der Flug war angenehm und mit 11 h Flugzeit relativ lang. Unterhaltung und Verpflegung waren okay, die Beinfreiheit war ausreichend. Es waren ueberraschend viele deutsche Gaeste an Bord.

Die Einreise in die USA war problemlos, die Beamten freundlich und haben auch einige Jokes auf Lager gehabt.

Den Vermieter Alamo zu finden war gar nicht so einfach, es faehrt ein Shuttlebus zur Vermietung. Das Einchecken am Automat klappte nach dem dritten Anlauf. Wir haben uns einen Chrysler Town und Country ausgesucht. Vorgebucht hatten wir beim ADAC.

Bis zum Hotel hatten wir dann nur noch eine Viertelstunde Fahrt. Auch die Hotelbuchung klappte, das Zimmer ist gross genug fuer uns vier

 

Boing 777

  AbflugChrysler Town&Country

 Nach 26h auf den Beinen geht es jetzt ins Bett.

 

Von LA nach Santa Barbara

Montag, 18.08.2014

In der ersten Nacht haben wir gut und fest geschlafen. Das Fruehstueck im Hotel war auch recht gut fuer amerikanische Verhaeltnisse. Wir sind dann gegen 9,00 Uhr nach Hollywood aufgebrochen, Ziel war der Walk of Fame. Auf den Weg dorthin haben wir gleich mal den intensiven Verkehr in LA kennengelernt. Am Walk of Fame haben wir in einem Parkhaus fuer 12 $ Dollar geparkt. Der Walk ist eine typische Touristenmeile, ueberall werden Rundfahrten fuer ca. 40$ angeboten. Vom Hollywood Einkaufscenter hat man einen guten Blick zu den Hollywood Signs.

Anschliessend ging es weiter nach Beverly Hills und zum Mullholand Drive. Hier gab es einige tolle Villen zu sehen. Wir sind dort einfach mal in einige Nebenstrassen abgebogen. Allerdings wissen wir nicht von welchen Star wir die Villen gesehen haben.

Von Beverly Hills sind wir auf dem Highway 101 nach Santa Barbara gefahren. Im Raum LA 5 Spuren je Richtung mit viel Verkehr. In Santa Barbara hatten wir noch Zeit uns den Pier und das Zentrum anzusehen. Das Zentrum hat fast schon europaischen Charakter. Auch unser Hotel Orange Tree war eine gute Wahl. Am Pier haben wir leider keine Pelikane, dafuer aber eine Robbe gesehen.

 

 

  Santa Barbara Santa Barbara- Parkscheinautomat

Von Santa Barbara nach Carmel

Dienstag, 19.08.2014

  Nach einem guten Fruehstueck in einem kleinen Restaurant mit super Service starteten wir unsere Fahrt nach Carmel auf dem Pacificcost  Highway No.1. Das soll einer der schoensten Kuestenstrassen sein, und das koennen wir voll bestaetigen. Einen Teil der Strecke ist Max gefahren, er ist recht gut klar gekommen, jedoch beim Anfahren hat er Anfangs Gas gegeben wie mit seinem Corsa, das fuerhte zu durchdrehenden Raedern.

Das erste Highlight der Fahrt war Morrobay mit seinem markanten Felsen im Meer. Als naechstes steuerten wir den Strand mit den Seeelefanten in der Naehe von Hearst Castle an. Es war beeindruckend diese Riesen faul am Strand liegen zu sehen. Ein ausreichender Parkplatz war vorhanden, man sah die Tiere von ca. 50 m Entfernung. Bis 1990 waren sie fast vollstaendig ausgestorben nun hat sich der Bestand wieder etwas erholt. Wir haben ca. 70 Seeelefanten gesehen. Nach einiger Fahrtzeit, die Strecke fuerhte mit vielen Kurven durch felsige Landschaft an der Kueste entlang erreichten wir die Julia Pfeiffer Bucht mit dem Wasserfall und dem wunderschoenen Strand. Von der Strasse aus liegt dieser Strand ca. 50 m tiefer und ist nicht direkt zugaenglich. Zum Ende der Strecke sahen wir dann noch die beeindruckende Bixby Brigde.

Unsere Unterkunft ist heute ein kleines Ferienhauschen in einer Feriensiedlung in Carmel. Diese Siedlung koennte auch an der Ostsee stehen, nur die Autos sind etwas groesser.

 Faule See Elefanten Morro Rock Vulkankegel

   

Big Sur, Julia Pfeiffer Bucht Big Sur, McWay Wasserfall

 

Bixby Brigde

Von Carmel nach San Francisco

Mittwoch, 20.08.2014

Heute war es nur eine relativ kurze Strecke ca. 200 km, aber wir haben viel gesehen. Von unserer Huette waren es nur ca. 10 min. Fahrt zum 17 Milles Drive. Nach dem wir 10 Dollar Eintritt bezahlt haben konnten wir einfahren. Der Drive ist ein Rundkurs am Meer durch eine Wohngegend der gutverdienenden Amerikaner. Fuer die Touristen gibt es immer wieder Haltepunkte mit sehr schoenen Ausblicken zum Meer. So wie wir zu schoenen Aussichtentspunkten wandern, faehrt man hier diese Punkte gemaechlich mit dem Auto an.

17 Milles Drive

 

Nach relativ kurzer Strecke erreichten wir Monterey, hier war das Aquarium unser Ziel. Der Eintritt kostet zwar 38 $ ist aber sein Geld wert. Um alles zu sehen braucht man ca. 2 h aber man kann sicher auch einen ganzen Tag hier verbringen. Es gibt ein riesiges Meeresaquarium mit Haien, Thunfischen etc. aber auch die Aquarien mit den Quallen sind toll. Fuehr mehr lohnt ein Blick ins Netz.

Monterey

Nun hiess es wieder on the road again mit Countrymusic im Autoradio zum Leidwesen meiner Jungs. Ueber den Highway Nr. 1 fuhren wir Richtung SF, je naeher wir der Stadt kammen, um so breiter wurde der Highway. Der naechste Stopp war das Motel Super 8 in San Bruno fuer zwei Naechte. Von hier sind es dann noch ca. 20 min. Autofahrt in das Zentrum von SF.

Da wir schon gegen 17,00 Uhr im Hotel waren, entschlossen wir uns noch zur Golden Gate Brigde zu fahren. Unser TomTom fuehrte uns zu einem kostenlosen Parkplatz in direkter Naehe zur Bruecke, von SF gesehen links der Bruecke im Golden Gate Park, von hier schoene Fotoperspektive. Wir sind dann noch auf der Bruecke bis zum ersten Pylon gelaufen. Fuer die ganze Bruecke reichte leider die Zeit nicht mehr. Morgen steht dann die City auf dem Programm.

 

 

 

 

 

San Francisco

Donnerstag, 21.08.2014

Nach dem wir gestern abend schon die Golden Gate Brigde besichtigt haben, stand uns heute ein ganzer Tag fuer diese schoene Stadt zur Verfuegung. Von unserem Hotel in San Bruno sind wir ca. 5 min. mit dem Auto zum P+R Parkplatz der BART Bahn gefahren. Das Parken kostet 2,50 $pro Tag. Die erste Huerde des Tages war dann natuerlich der Fahrkartenautomat, jedoch kam uns schnell ein freundlicher Angestellter zur Hilfe. Wenn man weiss wie es funktioniert, ist es ganz einfach, man laedt seine Fahrkarte mit dem Geldbetrag auf, was die Fahrt kosten soll. Nach ca. 20 min. sind wir in der City angekommen. Mit einer historischen Strassenbahn sind wir dann zum Pier 39 weitergefahren. Der Pier 39 ist eine wirklich schoene Touristenmeile noch dazu wenn die Sonne lacht. Viele Leute sind hier unterwegs, auch um die wildlebenden Seeloewen zu sehen. Wir mussten dann aber schnell weiter zum Pier 33, den Abfahrtsort fuer die Alcatraztour. Gluecklicherweise hatten wir unsere Eintrittskarten schon via Internet erstanden, die naechsten Tickets waren erst fuer den 02.09. erhaeltlich.

 

 

Nach einer zwanzigminuetigen Fahrt erreichten wir The Rock. Man kann dann die Insel auf eigene Faust erkunden. Im Gefaengnistrakt gibt es eine sehr interessante Audiotour auch in deutscher Sprache. Die Ausichten von der Insel auf die Skyline sind einfach herrlich, zumal das Wetter einfach stimmte. Fuer die Rueckfahrt steigt man einfach in das naechste Faehrschiff, wenn man alles gesehen hat.

 

 

Als Abschluss durfte das Cablecar nicht fehlen. Wir sind Naehe Pier 45 in das Cablecar nach ca. 30 min. Wartezeit eingestiegen. Der Preis betraegt 6 $ und ist in Cash zu bezahlen. Diese Fahrt ist ein absolutes Highlight und hat richtig Spass gemacht.

Fuer uns ist SF eine sehr schoene Stadt, leider haben wir zu wenig Zeit um alles zu sehen. Hier koennte man ohne Probleme eine Woche bleiben.

Dank unserer Jungs lernen wir jeden Tag eine neue amerikanische Fastfoodkette kennen. Gestern habe ich noch die technischen Daten von unseren Mietwagen gegoogelt, fuer alle Autofans, 3,6 l, 6 Zylinder, 286 PS. Wahrscheinlich fuer amerikanische Verhaeltnisse untermotorisiert. Der Benzinverbrauch ist aber nicht besorgniserregend hoch, man faehrt ja hier max, 65 mph auf dem Highway.

 

 

 

 

 

 

 

Von San Francisco nach Mariposa

Freitag, 22.08.2014

Bei schoensten Sommerwetter mussten wir SF heute schon wieder verlassen. Bevor wir uns auf den Highway machten, musste erstmal Wegzehrung gekauft werden. Bei den riesigen Supermaerkten dauert das auch einige Zeit bis man alles gefunden hat, auch fuer Heikes rote Nase fanden wir ein wirksames Nasenspray.

Anfangs fuhren wir ueber einen teilweise sechsspurigen Highway, spaeter auf einer sehr langen Bruecke ueber die SF Bay.  Weiter ging es ueber den Highway 120 vorbei an vielen Obstfarmen, bei einem Halt kauften wir Nektarinen und Pfirsiche. Nach einiger Fahrtzeit erreichten wir den Highway 49, hier hatten wir nun sehr bergreiche Landschaft vor uns. Die Strasse schlaengelte sich die Berge hoch mit steilen Abhaengen und ohne Leitplanken. Durch die Trockenheit war alles gelb, nur die Baeume waren noch gruen. Das haben wir so noch nicht gesehen. Nach ca. 4h Fahrtzeit erreichten wir Mariposa bei ca. 30°C und Sonne.

  San Francisco Bay

Mariposa liegt mitten in den Bergen und ist ein Eingangstor zum Yosemite NP den wir morgen besuchen wollen. Unser Hotel Minners Inn hat uns mit einem schoenen Pool mit Bergblick ueberrascht, den wir fast alleine nutzen konnten. Den restlichen Tag haben wir gebadet und lagen in der Sonne. Abends waren wir in einer amerikanischen Pizzeria essen.

 

Von Mariposa nach Mammoth Lakes

Samstag, 23.08.2014

Heute stand der Yosemite NP auf den Programm. In Mariposa Visitorcenter hat uns ein netter Ranger beraten, was wir am besten machen koennen mit der Zeit die uns dafuer zur Verfuegung steht. Bei der Gelegenheit haben wir auch gleich das NP Ticket gekauft. Es kostet 80 Dollar gilt ein Jahr fuer alle NP und gilt auch fuer alle Personen im Auto.

Nach ca. 1h Autofahrt haben wir den Park am Suedeingang erreicht, nach kurzer Autofahrt konnten wir an einer Shuttlebushaltestelle parken und mit dem Bus fuhren wir zum Mariposa Grove. Hier konnten wir einige der riesigen Mammutbaeume besichtigen. Dazu haben wir eine ca. 1,5  h  Rundwanderung unternommen, bei mehr Zeit haette man diese auch ausdehnen koennen. Die Dimensionen dieser Baeume kann man sich nicht vorstellen. Sobald es funktioniert stelle ich einige Bilder ein. Unsere Autofahrt fuehrte uns dann zum Glacierpoint, der ueber eine Stichstrasse immer bergauf mit Serpentinen nach 14 Meilen ereicht wird. Man muss sich die Landschaft wie in den Alpen vorstellen, ueberall schroffe Felsen und Berge. Vom Glacierpoint hat man einen gigantischen Blick auf den Half Dome eine gigantische Felsformation und ein Wahrzeichen des Yosemite NP. Zwischenzeitlich war es schon 16,00 Uhr und wir hatten noch ca. 200 km zu fahren bis Mammoth Lakes. Die Route fuehrte uns ueber den Tiogapass mit alpinen Felsformationen. In der Abendsonne sahen die Felsen einfach herrlich aus, man haette immer nur fotografieren koennen. Nach dem Tiogapass erreichten wir den Highway 395 der uns nach Mammoth Lakes fuerhte. Hier waren wir nahezu alleine unterwegs, nur einmal wurden wir von der Highway Patrol ueberholt zum Glueck war Max im Tempolimit von 65 mph.

Unsere Unterkunft in ML ist die Sierra Lodge, wir haben ein kleines Appartment mit Wohnraum und zwei Schlafzimmern. Diese Nacht sollte es keine Probleme mit unseren Schnarchern geben, letzte Nacht wurde wahrscheinlich ein Mammutbaum gefaellt.

 Mariposa Grove

 

 Halfdome vom Glacierpoint Tiogapass

 

 

 

 

 

I

 

 

 

 

Von Mammoth Lakes nach Las Vegas

Sonntag, 24.08.2014

Heuta war der Tag gekommen, an dem es nun zur Freude unserer Jungs nach Las Vegas ging. Vorher war jedoch noch das Death Valley zu bezwingen. Nachdem wir im M L unsere Vorraete aufgefuellt und das Auto vollgetankt hatten konnte es endlich losgehen. Es war auch unsere laengste Etappe mit ca. 500 km Fahrtstrecke. Wir hatten ca. 20 l Wasser dabei, um auch eine Autopanne zu ueberleben. In Lone Pine bogen wir vom Highway 395 ab in Richtung Death Valley, die Landschaft war hier schon karg und trocken. Je mehr wir uns dem DV naeherten um so wuestenartiger und auch waermer wurde es. Das Autothermometer zeigte hier schon 92 F an. Bevor es jedoch ins Tal ging mussten wir erst ein Gebirgsmassiv ueberwinden, hier mussten wir alle Pferdchen vom Auto mobilisieren. Vor der Abfahrt in das Tal gab es ein Brake check Area, wenn man hier nicht auch mit dem Motor bremst, kommen die Bremsen schnell ans Limit. Zum Glueck hatte ich gestern rausgefunden wie man manuell die Gaenge schalten kann.

Vor dem Death Valley Death Valley

Im DV erlebten wir Temperaturen von bis zu 110 F in dem Bereich der sich unter dem Meeresspigel befindet. Es wurde auch vor der extremen Hitze zur Zeit gewarnt. Wir sind einige Vistapoints angefahren und haben die einzigartige Landschaft bewundert. Es war windig und die Hitze unvorstellbar, jedoch wegen der Trockenheit fuer kurze Zeit ertragbar. Wie schoen, dass Autos jetzt Klimaanlagen haben. Wie hier Menschen frueher ueberleben konnten ist schwer vorstellbar.

Siedlung im Death Valley

Nach unendlich langer Fahrt erreichten wir gegen 16,30 Uhr Las Vegas und fanden auch sofort die Zufahrt zum Hotel Excalibur. Wir mussten noch etwas warten, weil es hier nur Valetparking gibt. Das heisst alles raus aus dem Auto was man braucht und dann gibt man den Zuendschluessel ab und bekommt dafuer einen Zettel, den man nicht verlieren sollte.

Im Hotel haben wir uns zwei gute Zimmer mit Blick auf den Strip gegoennt. Da das Wochenende vorbei ist, war der Preis sehr guenstig. Las Vegas ist unvorstellbar, wenn man es nocht gesehen hat. Wir waren noch bis spaet in der Nacht unterwegs, ueberall viele Menschen, Licht, Musik und Attraktionen bei Temperaturen von ca. 40 C. Unsere Jungs sind alleine los und haben die Spielautomaten unsicher gemacht. Wir sind zum Bellagio und haben uns die tollen Wasserspiele bei klassischer Musik angesehen. Wir haben uns hier auf jeden Fall die Fuesse platt gelaufen.

Vom Erdbeben in SF haben wir heute frueh im Fernsehen erfahren, wir waren genau ein Tag vorher noch in SF. 

Excalibur Sicht vom Strip Unser Hotel Excalibur

 

Las Vegas

Montag, 25.08.2014

Der heutige Tag und auch noch die nächste Nacht gehoerten Las Vegas. In unserem Hotel haben wir bei Starbucks gefrühstückt. Neben dem obligatorischen Casino gehoert zu jedem Hotel eine Shoppingmeile und ein Foodcourt. Die Dimensionen der Hotels und den Ueberfluss kann man sich kaum vorstellen. Trotz Nebensaison in LV waren unwahrscheinlich viele Menschen unterwegs, wobei sich vieles innerhalb der Hotels und der Shoppingcenter abspielt. Auf dem Strip sind es ca.40 C und im Inneren wird auf gefuehlte 18 C gekuehlt, da kann die Nase nur laufen. Den Wahnsinn Las Vegas kann man kaum beschreiben, man muss es wirklich erlebt haben. Mit Flori bin ich im Hotel New York New York die Achterbahn gefahren mit tollen Blick auf die hell erleuchtete City und Looping inclusive, ein Ticket kostete 14 $.  Unsere Jungs  waren am Pool und abends an den Spielautomaten unterwegs und haben auch einige Dollar dort gelassen. Wir sind zum Hotel Venetian gelaufen und haben dort eine Gondelfahrt mit singenden Gondoliere unternommen. Auch hier war es wieder unvorstellbar, dass man den Canale Grande mit Marcusplatz und vielen Shops innerhalb des Hotels nachgestaltet hat. Wobei die Illusion nahezu perfekt ist.

Nach dem vielen Laufen durch Heiss und Kalt waren unsere Füße platt, deshalb sind wir mit dem Monorail zurück bis zum Hotel MGM gefahren (Ticket 5 $).

Von unserem Hotelzimmer genossen wir dann noch die Aussicht auf den hell erleuchteten Strip, die Lichter gehen die ganze Nacht nicht aus.

Hotel New York New York Strip bei Nacht

Harley Davidson Kaffee New York New York mit Achterbahn

Im Hotel Venezia Canale Grande im Venezia

 

 

 

 

 

Las Vegas nach Panquitch

Dienstag, 26.08.2014

Heute war unser Plan den Zion NP zu besuchen. Über die fünfspurige Interstate 15 haben wir Las Vegas in Richtung Springdale verlassen. Anfangs war die Landschaft sehr öde und karg und die Temperatur Nahe 40 C. Nach ca. 2h Fahrt verliessen wir die I 15 und fuhren auf dem Highway 9 bis nach Springdale, dem Eingang zum Zion NP. Im NP gibt es einen Shuttlebus der im Ringverkehr alle schoenen Aussichtspunkte anfaehrt. Man kann jederzeit Aus- und Zusteigen, und kann dann auch laengere Wanderungen durch den Canyon unternehmen. Leider hatten wir nur ca. 3h zur Verfuegung, das reichte aber um eine Runde mit dem Shuttlebus zu fahren und die gigantische Felsformation Angels Landing zu bestaunen. Dank Max sind wir dann noch zum Virgin River der den Canyon durchfliesst hinabgestiegen. Die Jungs mussten natuerlich mit den Fuessen in das kalte Wasser.

Im Zion kann man durchaus mehrere Tage mit schoenen Wanderungen verbringen.

Weiter ging es nun Richtung Bryce Canyon mit Uebernachtung in einer Huette Nahe Panquitch. Der Ort selbst ist ziemlich oede und tot, zum Glueck gab es an der Tanke einen Subway und das Abendbrot war gesichert.

Unsere Holzhuette vom Harolds Inn war einfach und gemuetlich. Die halbe Nacht hat es geregnet, die Temperatur war unter 20 C. Leider hatten wir hier auch kein Internet.   Bilder folgen.

 

  Zion NP

 

Am Fluss Im Tal

 Kleiner Zion Bewohner Grosse Zion Besucher

Von Panquitch nach Page

Mittwoch, 27.08.2014

Nach dem wir die Nacht in unserer Blockhuette verbracht hatten, ging es nun zum Bryce Canyon, den wir nach 30 min. Fahrt erreicht haben. Vom Besucherzentrum sind wir mit dem Shuttlebus zum Sunrisepoint gefahren, von dort gab es einen Looptrail ueber ca. 3 Meilen in den Canyon. Eine imposante rote Sandsteinlandschaft mit wunderschoenen Ansichten. Die Kamera hatte keine Pause, zum Glueck ist eine Reserveakku  und eine zusaetzliche Speicherkarte dabei. Einem steilen Abstieg zum Grund des Canyons folgte unweigerlich der anstrengende Aufstieg. Das Wetter war sonnig und kühl bei ca. 20 C, also ideal.

Der Bryce ist ein absolutes Muss, wenn man hier im Westen der USA ist. Er ist bis jetzt der schoenste NP, mal sehen ob der Grand Canyon hier noch toppen kann.

 

Harolds Inn Panquitch Fahrt zum Bryce Canyon

 

Im Bryce Canyon Bryce Canyon

 

Ueber den Hgw 89 ging es nun weiter zu unserer naechsten Etappe Page am Lake Powell. Dieser Highway kommt meiner Vorstellung eines amerikanischen Highway am naechsten, Pfluesterasphalt, ewig gerade aus und rote Gebirgsmassive im Hintergrund. Tempomat auf 65 mph eingestellt und dann nur immer wach bleiben, die Family schlaeft natuerlich, ausser Heike sie liesst in Lauras Buch und verpasst die schoene Landschaft.

In Page machten wir einen Stopp am Glen Canyon Damm bevor wir unser Hotel Quality Inn erreichten. Dieses Hotel gefällt uns sehr gut, auch gibt es hier wieder einen Pool, die Temperatur liegt hier auch wieder bei ca. 30 C.

 Die Stadt selbst besteht aus Hotels, Supermaerkten und Fastfoodrestaurant, fast alle amerikanische Städte sind im Schachbrettmuster aufgebaut. Ein Stadtbummel ist somit kaum moeglich, man landet irgendwann im Supermarkt. Ich bin nun stolzer Besitzer einer Safeway Clubcart und bekomme 25% Rabbat, einfach nur danach fragen.

 

Glen Canyon Dam Page

 

 

 

 

 

 

 

Von Page nach Flagstaff

Donnerstag, 28.08.2014

Die Nacht in Page haben wir angenehm verbracht und sind nach dem Fruehstuck zum Horseshoe Bend gefahren, der ca.10 min. Fahrtzeit entfernt direkt neben dem Hgw 89 zu finden ist. Von einem grossen Parkplatz sind noch ungefähr 15 min. Fussweg zu bewältigen. Dafuer wird man mit eine grandiosen Aussicht auf den Coloradoriver belohnt der hier einen hufeisenfoermigen Bogen macht, daher auch der Name. Der Canyon ist ca. 300 m tief und man kann bis an den Rand der Klippen herantreten, natuerlich auf eigene Gefahr. Direkt am Rand kann man die schoensten Fotos machen mit Kribbeln im Bauch inclusive, nichts fuer Menschen mit Hoehenangst. Fuer dieses schoene Erlebnis haben wir ca. 11/2 h benötigt, aber man kann auch laenger bleiben allerdings drückt die Hitze ganz schön,  nirgendwo gibt es Schatten rundherum nur Wüste. Zum Fotografieren ist das Licht am vormittag am besten geeignet.

 

Horse Shoe Bend Beliebte Perspektive

Mutige Aussicht noch mutiger

Die naechste Station war der Antelope Canyon, der auch nur 15 min. Fahrtzeit vom Horseshoe Bend entfernt am Hgw. 98 Mile Marker 302 gelegen ist. Wir hatten am Vortag einen Termin fuer 12,30 Uhr im Hotel buchen können. Der Spass war aber auch nicht billig (50$ je Person). Dieser Canyon befindet sich auf den Land der Navajo Indianer, und kann nur mit einer gefuehrten Tour besichtigt werden. VOM Treffpunkt am Highway geht es mit dem Jeep zum Canyon und dann fuehrte uns ein Navajo durch den Canyon und zeigte uns die schoensten Fotopositionen bzw machte fuer uns die Bilder. Das interessante sind die Sonneneinstrahlungen in den schmalen Sandsteincanyon. Bilder folgen. Die Jeepfahrt war auch ein Erlebnis, mit Vollgas durch die Wueste in einem alten Amijeep.

Jeeptour zum Antelope Im Antelope Canyon

Mit vielen Eindruecken ging es dann weiter auf dem Weg nach Flagstaff, dem Ausgangsort zum Grand Canyon. Max ist die drei Stunden auf dem Hgw. 89 gefahren, an einer Baustelle hatten wir einen Aussetzer der Automatik und standen ca. 5 min mitten auf dem Hgw und konnten keine Fahrstufe mehr schalten. Zum Glück loeste sich das Problem nach Ausschalten der Zuendung.

Das Hotel Aspen in Flagstaff ist schon etwas abgewohnt und landet in unserer Rangfolge ziemlich weit hinten    

Zum Abendprogramm war zu meinem Leidwesen Shopping angesagt, aber fuer uns Männer fiel auch ein Sixpack Bier ab, daraufhin war Max ein super Einkaufsberater fuer seine Mutti. Die Supermaerkte sind riesig gross und man sucht ewig nach den paar Dingen die Mann braucht.

 Leider klappt das Hochladen der Bilder mit meinen Tablett nicht, zu Hause am PC wird es dann sicher klappen.

   Auf dem Highway Fast Driver

 

 

Grand Canyon

Freitag, 29.08.2014

Der heutige Tag stand komplett fuer den Grand Canyon zur Verfuegung. Flagstaff ist eine Ausgangsbasis fuer den Grand Canyon aber trotzdem noch ca. 130 km entfernt und ca. 11/2 h Fahrtzeit. Gestern hat Max ein Aux Kabel erstanden und nun standen uns die Iphone Musikkonserven zur Verfuegung, die Hinfahrt war ausgefuellt mit Partymusik,

Wir sind bis zum Visitorcenter gefahren und haben dort unser Auto geparkt. Von hier waren es auch nur einige Meter bis zum Shoutrim und wir erblickten diesen gigantischen Canyon, jetzt wussten wir woher der Name Grand Canyon kommt. Die Dimensionen sind einfach unvorstellbar.

Grand Canyon

Im Park gibt es vier Shuttlebuslinien, die farblich gekennzeichnet sind und verschiedene Bereiche des NP erschliessen. Wir hatten geplant den westlichen Bereich des Canyon zu erkunden. Dazu sind wir mit dem roten Shuttlebus bis zum Monument Creek Vista gefahren, von dort fuehrte uns eine Rimwanderung bis zum Mohavepoint, Wir sind auf einen unbefestigten Weg ca. 1-2 m neben dem Abgrund gelaufen und haben die grandiose Aussicht bei strahlender Sonne genossen. Auf diesem weg gab unzaehlige Motive, die Speicherkarte der Kamera hat geglueht. Der Blick in den Canyon ist wirklich atemberaubend und kaum beschreibbar, es geht unendlich in die Tiefe und auch in die Weite. Mehrmals kreiste ein Condor ueber uns am strahlendblauen Himmel. Beeindruckend ist auch die total klare Luft, man sieht alles ganz deutlich.

Shuttle Bus Grand Canyon mit Colorado River

Grand Canyon Ein Häschen für Laura von Max

Wir haben nur einen kleinen Teil des Grand Canyon NP gesehen, aber das war auch schon recht beeindruckend. Wer kann sollte hier ruhig 2 - 3 Tage bleiben, ideal mit einer Unterkunft in Tusayan aber hier sind die Preise fuer Hotels auch sehr hoch.

Generell sind wir sehr von den bisher besuchten Nationalparks beeindruckt, die Organisation, der durchweg gepflegte Zustand der Einrichtungen, die Freundlichkeit der Mitarbeiter, die Infrastruktur so etwas findet man nur selten. Auch sind die Shuttlebusse immer kostenlos, es gibt Informationsmaterial zu moeglichen Aktivitaeten. Je nach zur Verfuegung stehender Zeit kann man seine Aktivitaeten planen. Es lohnt sich auch vorab im Internet auf die Seite der Nationalparks zu gehen, hier gibt es auch Infos in deutscher Sprache. Gerade wenn man wie wir nur wenig Zeit hat, lohnt sich etwas Vorbereitung.

Abends haben wir noch einen Ausflug in die City von Flagstaff gemacht hier gibt es eine richtige Kneipenmeile, wahrscheinlich wegen der Northern Arizona University.  Es war auch richtig viel los, wir haben dann in einem Burgerrestaurant gegessen.

Leider geht unser Urlaub langsam dem Ende entgegen, morgen steht uns die laengste Tagesetappe bevor, aber auch ein Stück Route 66.

 

Von Flagstaff nach Palm Springs

Samstag, 30.08.2014

Heute bewältigten wir die wohl längste Etappe unserer schönen Reise. Bei Ankunft in Palm Springs hatten wir ca. 400 Meilen auf der Uhr.  Das erste Mal saßen wir schon kurz nach 8,00 Uhr beim typisch amerikanischen Hotelfruehstueck bestehend aus Toastbrot, Ruehrei, Waffeln, Kaffee, Orangensaft und generell immer mit Wegwerfgeschirr. Generell produzieren die Amerikaner gigantische Muellberge aber wir sind davon auch nicht mehr weit entfernt.Von Flagstaff ging es auf die Interstate 40 bis Seligman, dort fuhren wir ab und bogen auf die alte Route 66 auf.  Seligman ist ein typischer Ort wie man Ihn mit der 66 in Verbindung bringt, vor den Shop an der Strasse stehen die Originalfahrzeuge wie man sie aus dem Film Cars kennt, aber auf die Windschutzscheiben sind die Augen aufgemalt. Es macht riesig Spass in den Shop zu stoebern, man bekommt auch einen guten Kaffee und auf der Veranda spielt ein alter Mann Countrymusik mit der Gitarre. Ich habe sogar gute Bikerhandschube erstanden. Wir fuhren dann weiter auf der 66 bis Kingsman, zwischenzeitlich ist Heike ein Stück 66 gefahren und war von der Automatik begeistert. Neben der 66 verläuft eine Eisenbahnstrecke der Amtrak, wir haben Containerzuege mit vier Lokomotiven und einer Laenge von ca. 1 km gesehen, die Container standen auf den Waggons uebereinander. Ab Kingman sind wir wieder auf die I 40 aufgebogen und dann bei Needles bogen wir ab auf den Hgw 95 der uns zur Interstate 10 fuerhte. Nun waren wir wieder in der Wueste bei ueber 40C und der Hgw zog sich endlos in die Laenge. Auf der I10 erreichten wir dann nach ca. 6 h Palm Springs.

Seligman Route 66 Cars

Sheriff Amtrakstrecke neben der 66

Palm Springs empfing uns mit 45C und strahleden Sonnenschein, unser Hotel war sehr schoen und hatte auch eine tolle Poolanlage die wir natuerlich gleich nutzten.

Palm Springs ist eine kuenstliche Stadt in der Wueste und ist Winterwohnsitz der Reichen und Schoenen, ueberall sieht man Wohnsiedlungen der gehobenen Klasse. Im Sommer ist keine Saison ( 45 C), dafuer sind jetzt die Hotels billig, aber unser Hotel war gut besucht. Länger als ein Tag moechte man aber bei der Hitze nicht bleiben.

 Unser Hotelpool Unser Zimmer

 

Von Palm Springs nach Los Angeles

Sonntag, 31.08.2014

Heute kehren wir nun an den Ausgangspunkt unserer Reise zurück. Zum Glück waren wir nur eine Nacht in Palm Springs, mit 45C, war es dort kaum auszuhalten. Die Klimaanlage lief die ganze Nacht auf Hoechstleistung, das nervte ganz schoen, das Hotel war aber super. Zum Frühstück waren wir in einem Breakfast Restaurant, es gab  endlich mal wieder ein richtiges Frühstück mit Omelett und gutem Kaffee, der immer wieder nachgeschenkt wurde.

Unser Frühstücksrestaurant

Auf dem Highway 10 ging es nun in Richtung LA, erst dreispurig dann fünfspurig und zunehmenden Verkehr. In LA haben wir dann alle verkehrstechnischen Highlights wie zweistöckige Autobahnen, gigantische Autobahnkreuze mit bis zu acht Spuren passiert. Max musste hier als Spurassistent neben dem Navi unterstuetzen. Nach dem Prinzip Augen zu und durch haben wir wohlbehalten unser Hotel das Spring Hill Suites in Hawthorne erreicht, ein Superhotel zum vernuenftigen Preis. Hawthorne liegt in der Nähe des Airport und ist aber relativ ruhig fuer LA, der Manhatten Beach ist auch nur 10 Autominuten entfernt. In der Nähe gibt es auch mehrere Einkaufscenter. Dieses Hotel kann ich fuer An- und Abreise wirklich empfehlen. 

Etwas Verkehr Autobahnkreuz

 

 Hinter einem US Tank Truck Skyline

Nach dem Einchecken waren wir dann noch am Manhatten Beach und haben die wunderschoenen Strandhaeuser- und Villen bewundert. Am Strand war viel Betrieb bei Temperaturen um die 27C, fuer uns super angenehm, nach dem Tag in Palm Springs. Nachdem wir bei einem Mexikaner gegessen haben, hiess es ab ins Hotel und Koffer packen fuer die morgige Heimreise. Auch unser schoenes Mietauto muessen wir morgen leider wieder abgeben. Der Chrysler Town &Country ist fuer vier Erwachsene genau das richtige Auto für solch eine Rundreise.

 Unser Hotel Manhattan Beach Manhattan Beach Am Manhattan Beach

 

Rückflug mit dem A 380 von LA nach Paris

Montag, 01.09.2014

 Leider geht es heute schon wieder in Richtung Heimat, die zwei Wochen sind wirklich wie im Fluge vergangen. Natürlich freut man sich auch auf zu Hause zumal der Rückflug auch ein Erlebnis verspricht. Wir werden mit dem A 380 der Air France zurück fliegen, darauf habe ich mich schon besonders gefreut. Bei der Buchung der Flüge kann man durchaus auch auf den Flugzeugtyp achten, daher war es auch ein Argument für Air France, Mehrkosten für den A 380 sind nicht angefallen.

Vorher war aber noch einiges zu erledigen, Auto volltanken, Abgabe bei Alamo und mit dem Shuttlebus zum Airport. Das Abgabeprocedere bei Alamo ist unkompliziert, es gibt eine separate Einfahrt für die Abgabe, Auto wird kurz gecheckt, Koffer ausladen und in den Shuttlebus einsteigen. Das alles dauert ca. 20 Minuten. Im Shuttlebus wird nach der Airline gefragt und man landet am richtigen Terminal.

Abgabe bei Alamo Shuttlebus Alamo

Einchecken am Terminal, Sicherheitskontrollen etc. haben auch nur ca. 1 Stunde erfordert, wir mussten durch den Ganzkörperscanner, hat uns aber nicht gestört. Da alles so gut lief hatten wir dann am Gate noch einges an Zeit bis zum Abflug, für mich war es nicht langweilig da es einige A 380 von verschiedenen Airlines zu sehen gab.

Im A 380 saßen wir in der oberen Etage, und hatten jeweils zwei Plätze an der Fensterseite, hier war die Aufteilung  2 / 4 / 2 in der unteren Etage ist in der Economy 3 / 4 / 3 bestuhlt. Im Vergleich zur Boing 777 empfanden wir die Klimatisierung und die Geräuschentwicklung angenehmer, auch war der Sitzkomfort etwas besser. Das Entertainmentsystem war auch besser als beim Hinflug, es standen wesentlich mehr Kinofilme in deutscher Sprache zur Verfügung. Es konnte auch eine Aussenkamera am Heckleitwerk des A 380 angewählt werden, hier haben wir den Start beobachtet und während des Fluges den Sonnenaufgang. Nach ca. 10 Stunden Flug sind wir gut in Paris gelandet. Den Rückflug empfanden wir kürzer als den Hinflug, ist wohl immer so. In Paris waren dann wegen der Zeitverschiebung  19 Stunden seit dem Abflug in LA vergangen, es war nun schon der 02. September. Jetzt folgte noch der Rückflug nach Berlin und die Heimfahrt mit dem Auto.

  Unser Flieger